Rückblick auf die Session 2010

 

Die Kälte fottjebütz ...

Trotz einiger Schneeflocken, die gelegentlich vom Himmel fielen, war auch in diesem Jahr der Rosenmontagszug der Höhepunkt der Session ... einer ganz besonderen Session, in der wir Blaue Funken unseren 140. Geburtstag feierten.
 
 
Feiern konnte auch unser Generalpostmeister Ewald Hohr. Im 10. Jahr fuhr er in Begleitung seiner Gattin und seiner Tochter, auf der von prächtigen Kaltblütern gezogenen Kutsche, rund um unseren Dom.
 
 
Eine Premiere gab es auch noch - den neu gestalteten Wagen des Reservekorps.
Deren Kommandant Herbert Geist präsentierte den Zuschauern am Zugweg eine Replika des Denkmalreliefs zur Schlacht an der Ulrepforte.
Das Original ist seit 1983 im kölnischen Stadtmuseum zu besichtigen. Eine Kopie befindet sich feldseitig neben unserem Turm.
Und nun eine weitere Kopie auf dem Wagen des Reservekorps. Sicherlich eine einmalige Idee, die nicht zu kopieren ist.
 
 
Mit Tränen in den Augen legte unser Tanzpaar Sandra Burrenkopf und Oliver Scholl das letzte Stück des Weges zurück. Denn es war nach sechs Jahren ihr letzter gemeinsamer Rosenmontagszug als Tanzpaar. Zum Trost nahm der Offizier seine Marie ganz fest in den Arm.
Und gegen 14.00 Uhr nach sieben Kilometern gab es einen letzten Gruß in die Kamera.
 
 
Herzlichen Dank für Euer Engagement und die schönen Jahren mit Euch.

Fest in Blau

Mit einem ausverkauftem Ball (ballKristall) starteten wir in die Session und mit einem ausverkauftem Ball - dem Fest in Blau feierten wir an Weiberfastnacht den Beginn des Straßenkarnevals.
Auf der Bühne des Gürzenich heizten die Amorado Showband, Höhner, Brings und die Bläck Fööss den Jecken ein.
 
 
 
Auf der Ballustrade tanzten viele junge Leute, ein perfektes Bild für eine gute Party an Weiberfastnacht. Das tanzwütigere und jüngere Publikum tanzte zu internationalen Hits oder Fastelovends-Acts wie Blom un Blömcher im Foyer oder zu Technoklängen in der Disko.
 
 
Das Fazit ... Eine gelungene Party für alle Geschmäcker.

Marieche Opjepass ... Lets's Swing!

Mit diesem, für Funken ungewohnten Kommando gab unser Korpskommandant Udo Windheuser den Startschuss für ein Finale der besonderen Art unserer diesjährigen Kostümsitzung.
 
 
Denn hier trat unser Tanzpaar Sandra Burrenkopf und Oliver Scholl zum letzten mal auf einer Funkensitzung auf und sie hatten sich etwas besonderes ausgedacht ... einen Tanz, den beide selbst ausgesucht, choreografiert und einstudiert hatten und an diesem Abend dem Publikum erstmalig präsentierten. Eine Premiere aber leider auch ein Finale.
 
 
Sandra Burrenkopf tanzte acht Jahre und Oliver Scholl sechs Jahre für die Blauen Funken. Durch ihr sportliches und ihr menschliches Engagement waren sie - und sind sie stets der umjubelte Höhepunkt des Korpsauftritts.
Und da Sie auch bei den "Kolleginnen und Kollegen" der anderen Korpsgesell-schaften sehr beliebt waren und sind, haben sich diese natürlich auch persönlich verabschiedet und unserem Tanzpaar ihre Referenz erwiesen.
 
 
Eine besonders gelungene Überraschung war der Auftritt von Ozan Akan, einem Künstler der Stunksitzung, mit seiner Hommage an unsere Marie.
Ein Beweis dafür, dass wir in Köln all zosamme Fastelovend fiere ... egal ob etabliert oder alternativ.
 
 
Es flossen aber auch viele Tränen. Da war es gut, dass Sandra für ihren Oliver ein Taschentuch bereit hielt ... und das bestimmt nicht nur, weil er sie in sechs Jahren nicht ein einziges mal hat fallen lassen.
 
 

Liebe Sandra, lieber Oliver ... Vielen Dank!

Weiter zum Film über die Verabschiedung

Kekse für den Literaten

Es war ein Top-Programm, welches unser Literat Gerd Wodarczyk für die Funken-Kostümsitzung im ausverkaufen Kristallsaal zusammengestellt hatte.
Und so eine Arbeit macht hungrig ... und was knabbert unser Literat gerne ... Kekse!
Nun gehören Kekse ja nicht gerade zum Ausstattungsprofil eines Sitzungs-Buffetts. Gut, jetzt gibt es hie und da natürlich Sponsorengeschenke, die einen gewissen
Keksanteil enthalten - diese sind aber wiederum den auftretenden Künstlern vorbehalten.
... und so eine Sitzung ist schon mal 6-7 Stunden lang - und das ganz ohne Kekse?
Dem Junge konnte geholfen werden! Denn wir hatten einen „Keksaufruf” gestartet!
 

Foto: Jochen Badura

Das Korps war dabei, der Spielmannszug war dabei und auch viele Künstler, die unseren Programmgestalter nicht leiden lassen wollten.

Unterstützung für den Rosenmontagszug

Es ist in jedem Jahr mit einem großen Aufwand verbúnden unsere Kutschen, Bagagewagen, das Kamellejeschötz und die Gulaschkanone von unserer Halle in Köln-Dellbrück zum Aufstellplatz des Rosenmontagszuges zu transportieren. Denn anders als bei den Wagen benötigen wir hierfür einen speziellen Transport-anhänger. Das Autohaus Yvel stellte auch in diesem Jahr, wie in den vergangenen Jahren, wieder kostenlos das Schleppfahrzeug zur Verfügung.

Unser Schirrmeister Helmut Meyer bedankte sich dafür bei unserem Senats-mitglied Patric Levy.

Farbiges Schwarz - Weiß

Klingt irgendwie unlogisch - farbiges schwarz-weiß - ist es auch, aber nur nach der Farbenlehre.
Seit langem waren schon Überlegungen angestellt worden, unsere Galasitzung wieder als Sitzung in Abendkleidung zu veranstalten. - Aber bitte mit Farbe! Ausschlag gab der Wunsch vieler Gäste und auch Anregungen aus der Presse - „Schwarz-weiß wieder im Vormarsch”. Die farbigen Akzente setzt das Programm, das Gerd Wodarczyk für diesen Abend bereithält! Das eigene Korps begleitete den Elferrat auf die Bühne. Willibert Pauels, Rheinländer, Marc Metzger, Brings, nach
der Pause ging es weiter mit der Prinzen-Garde und zu später Stunde Guido Cantz, Bernd Stelter, das Kölner Dreigestirn und zum Ende die Räuber.
 
 
Dem Anlaß entsprechend verlosten wir unter den anwesenden Gästen einen Gutschein für ein „Verwöhn-Wochenende” (gesponsert vom Marriott Hotel und dem Renaissance Hotel) mit Übernachtung und Candle-Light Dinner.

Und für Bernd Stelter, der zwar sein „Gewichts-Handicap” reduziert hat - aber
noch fleißig an seiner „Platzreife” (beim Golf) arbeiten sollte. (Er hat seine stille Leidenschaft zum Golf wiederentdeckt.) gab es ebenfalls einen Gutschein für ein Golf-Frühstück auf Gut Lärchenhof - für oder gegen das Gewichts-Handicap.
Danach mit einer 18-Platzrunde für oder gegen das Spieler-Handicap.
Begleitet wird Bernd von unserem „unPRO-Caddy” (Senatspräsident) Peter Griese-mann, der immer noch der Ansicht ist, daß Golf an der Biscaya liegt!
(Nichtsdestotrotz wird diese Einladung von unserem Senat gesponsert).

140 Jahre Blaue Funken ... 40 Jahre Bläck Fööss

Die Bläck Fööss haben 40. Geburtstag - und begleiten uns auch schon seit 40 Jahren.Unser damaliger Präsident Hanns Göbbels kündigte sie 1971 bei der Feier des 11.11. als Newcomer op bläcke Föss an ... wirklich mit nackten Füssen und Frontsänger Tommy Engel mit Miniaturteppich.

 
Wir haben für unsere Ehrensenatoren eineAcryl-Statuette anfertigen lassen, die Ihnen nach ihrem Auftritt auf unserer Närrischen Kostümsitzung durch den Präsidenten Theo Jussenhofen überreicht wurde.

Einfach super ...

fanden unsere Gäste die Sitzung Sambsdach em Jözenich ... einer Nonstop-Sitzung
die
bereits um 13.00 Uhr begann.

... Eine Kostümsitzung am Samstag-Mittag?

Ja, denn dieses neue Konzept ermöglicht, dass man den samstäglichen Morgen
mit einem gemütlichen Vorbereitungsfrühstück, Einkäufen oder... oder... oder ...
verbringen kann - sich auf eine Sitzung freut, deren Programm sich non-stop gestaltet
und am Abend noch mit Freunden, Tischnachbarn und Bekannten an der vertrauten
oder einer der innerstädtischen Theke weiter feiern kann.

Und wer sicherlich noch richtig gefeiert hat waren die Gäste, welche bei unserer
Verlosung 111 Kölsch (... gespendet vom Peters Brauhaus) gewonnen haben.

Bernd Stelter würde dazu sagen (...oder singen..) ... Ein schöner Tag!

Manche Sessionen sind einfach dazu angetan, kleine Neckereien einzubringen.
Kurz und gut - Marc Metzgers Lieblingsspeise sind Mettbrötchen - soll er haben ...

Nur - haben die Mettbrötchen der Blauen Funken etwas andere Dimensionen -
50 x20 cm groß und belegt mit 1111 Gramm Mett.

Zubereitet vom Küchenchef des Gürzenichs und gewürzt mit einer blau-weißen Pfeffermühle.

Festsitzung im Gürzenich

Unsere Festsitzung machte ihrem Namen alle Ehre - denn es war wirklich ein Fest
in blau und weiß. Mit wunderbaren Gästen und einem tollen Programm.


Da ist es klar, dass die Roten Funken auch dabei waren, die unsere Marie - Sandra
Burrenkopf herzlichst in ihre Reihe aufnahmen.


Uns ist natürlich nicht verborgen geblieben, daß unsere roten Brüder als Kölner
Kulturbotschafter dieses Jahr nach Beijing reisen.


Da ist man aus enger Verbundenheit natürlich bemüht, sein Schärflein dazu beizu-
tragen,
dass die Junge auch einen ordentlichen Eindruck machen (... dat dunn die bestemmp -
do hann mer kein Sorje)
... aber das Essen mit Stäbchen. Das ist nicht jedermanns
Sache ... das könnte Flecken geben.

Darum haben wir direkt in unsere Kreativkiste gegriffen und haben auch die richtige Antibekleckerungseinheit gefunden. Auf Kölsch sagt man dazu: Schlabberlätzje.

Das Ganze haben wir natürlich auch noch mit einem Motto versehen.

Frei nach den Höhnern: Wenn nit jetz WAN TAN.

Sitzung die Erste im Zweiten

Nach dem gelungenen Regimentsappell starteten wir in unser Sitzungsprogramm.

Die Erste im doppelten Sinne:
Zum einen die erste Sitzung der Session - aber auch die erste ZDF-Fernsehsitzung
der Blauen Funken.

Die stand natürlich - zumindest am Rande - wiederum im Zeichen unseres Geburts-
tages.... und was bietet man seinen Gästen an: ... en Jebootsdachstaat
(Für Nichtkölner - eine Geburtstagstorte).

Sie sind neugierig wer uns alles gratuliert hat?

Schauen Sie sich doch einfach mal das Jebootsdachs-Album in unserem Videoarchiv an.

Regimentsappell 2010

Der diesjährige Regimentsappell war natürlich geprägt von unserem Geburtstag -
dem 140jährigen Bestehen der Blauen Funken.
Es ist kein Jubiläum im karnevalistischen Sinne - aber Feste feiern können wir feste!
(... könnte man auch so schreiben: Wir können Feste feste feiern!)

... und wie es in Köln Tradition ist - lädt man liebe Freunde ein und diese hatten auch
Geschenke mitgebracht . Musikalische Darbieten von Jansen, den Kölschen Römern
und Himmel & Äd ... mit eigens für uns komponierten und getexteten Vorträgen.


Wicky Junggeburth mit einem Rückblick auf die letzten 60 Jahre - begleitet mit
Tondukomenten.

Der Höhepunkt des Abends war sicherlich der Einmarsch und die musikalische
Darbietung der Spielmannszüge der Traditionskorps - bisher einmalig in Köln.

Ein Regimentsappell ist aber auch immer die Gelegenheit sich bei den Mitgliedern
und
unseren Freunden für deren Unterstützung zu bedanken.

Sei es mit einem Ehrendienstgrad, einem Geschenk oder einer Auszeichnung.

Generalapotheker Frank Levy, Präsident Theo Jussenhofen und Ewald Hohr - unser Generalpostmeister seit 10 Jahren.

 

Ernennungen und Beförderungen der Ehrendienstgrade

Die höchste Auszeichnung, welche die Blauen Funken zu vergeben haben ist das
Großkreuz.

In diesem Jahr ging es an Wilfried König, der mit seiner Truppe - den Rambos seit vielen
Jahren für den reibungslosen Auf- und Abbau unser Bühnendekoration sorgt.

Neuer Spieß der Blauen Funken

Wenn unser Korps noch staatser ussieht als bisher, könnte das den Grund haben -
wir habeneinen neuen Spieß.

Auf unserem Regimentsappell übernahm Dieter Post diese Aufgabe.
Der bisherige Spieß Nobert Glasow (Der Spieß der Herzen) wurde von unserem
Präsidenten zusammen mit Thomas Klinnert zum Wachoffizier ernannt.

Thomas Klinnert · Dieter Post · Norbert Glasow

Herzlichen Glückwunsch un vill Spaß.

 

 

Sie waren als Gäste auf einer unserer Sitzungen oder Veranstaltungen und möchten
diese noch einmal Revue passieren lassen?

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