
Das in Nörvenich stationierte Geschwader ist die älteste Jagdbomber- und Kampfstaffel der deutschen Luftwaffe. Offiziell wurde das Geschwader 1958 auf dem Fliegerhorst Nörvenich in Dienst gestellt und ist seit 1961 nach dem Jagdflieger des Ersten Weltkriegs Oswald Boelcke (1891-1916) benannt.
Als erster Verband der Luftwaffe wurde das Jagdbombergeschwader 31 am 19. Januar 1959 der NATO unterstellt.
Das Geschwader erhielt als Erstausstattung die Republik F-84F Thunderstreak, die 1961 durch den Lockheed F-104G Starfighter ersetzt wurde. Auf den Starfighter folgte der Panavia Tornado IDS. 2009 wurde das Geschader dann mit dem Eurofighter ausgerüstet.
Leider konnten wir das neue Waffensystem nicht im Flugbetrieb sehen, dafür hatten hatten wir aber die Möglichkeit in der Werkstatt Wartungsarbeiten, welche durch die Fachgruppen in Teamarbeit mit dem Stab der Technischen Gruppe durchgeführt werden, hautnah mit erleben zu dürfen. Im Rahmen dieser Inspektionen werden auch technische Änderungen am EUROFIGHTER vorgenommen, die durch sogenannte technische Anweisungen vorgegeben werden.
"Hightech" war auch das Essen im Casino, das in keinster Weise mehr an die Truppenverpflegung erinnerte, die so mancher von uns als Wehrpflichtiger noch erleben durfte.
Zum Abschluss unseres Besuches stellten uns ein Pilot und Fluggerätmechaniker die Bell UH1D vor – Ein fliegendes Arbeitstier und Kult-Drehflügler mit über 50-jähriger Geschichte, das vielen als SAR-Rettungshubschrauber oder als "Film- und Fernsehstar" aus "Apocalypse Now" oder "Die Rettungsflieger" bekannt ist. Die Bundeswehr nutzt dieses Gerät seit 1968.
Es war ein spannender und informatiever Tag, dessen Hähepunkt aber sicherlich die Einladung von Theos Lebensgefährtin Gaby war - Denn zum Abschluss der Tour waren wir eingeladen, zu selbst gebackenem Kuchem und der besten Erdbeertorte "NATO-weit".