
Dass der Reservekorpskommandant die vergangene Session noch einmal Revue passieren lässt und sich bei den Funken für die Unterstützung und Hilfe bedankt, kann dem Brauchtum zugerechnet werden.
Noch kein Brauchtum aber schon Tradition ist es, dass es auf unseren Veranstaltungen eine kleine Programm-Nummer aus den eigenen Reihen gibt.
Und diesmal überraschte uns Wilfried Ottersbach mit einer kleinen Geschichte die Auskunft darüber gab, was passieren kann, wenn ein Funk an Karneval einer weiblichen Verehrerin seine Telefonnummer gibt und diese dann wirklich anruft ... aber die liebe Funken-Ehefrau ans Telefon geht.
Wenn nicht mitgesungen wurde, war es mucksmäuschen still ... man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Ein Beweis dafür, das es nicht immer nur "Hallelujah" sein muss, um das Publikum zu begeistern.Nach dem hervorragendem Essen gab es dann noch einen exellenten musikalischen Dessert - Sakko KoloniaWas sich daraus entwickelte, ist den Funken des Reservekorps völlig fremd ... Denn wir würden niemals einem fremden Mädchen unsere Telefonnummer geben ... wirklich nicht!
Dr. Bettina Wagner und Theo Krumbach (obwohl etwas schwächelnd) begeisterten mit ihren Liedern und Geschichten. Mit bekannten und weniger bekannten Stücken von Willy Ostermann, Karl Berbuer und neuen eigenen Stücken. Herrlich vorgetragen in unsere Muttersprache: Kölsch!
Als Dankeschön für diesen tollen Auftritt gab es unseren Orden.
Es wäre schön, wenn auch im Sitzungskarneval mal wieder Platz für leise Töne wäre. Denn Fastelovend heißt nicht nur Party machen!