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29.04.2012 Von: Michael Nopens

Unsere Regimentsmesse 2012


Karneval und Kirche sind unzertrennbar mit einander verbunden. 

Denn bereits seit dem Mittelalter wird im Karneval  noch einmal kräftig gefeiert, bevor die 40-tägige Fastenzeit, welche von Aschermittwoch bis zum Freitag vor Ostern (Karfreitag) dauert, beginnt. 

Bewusst feiern wir daher unsere Regimentsmesse in der Osterzeit, die mit Pfingsten ihr Ende hat und viele Funken, deren Familienangehörigen und Freude folgten unserer Einladung und sind in die Basilika St. Gereon gekommen, um den Lebenden und Verstorbenen unserer Gesellschaft zu gedenken.

Besonders freuten wir uns, den Ehrenexerzier- und Tanzmeister unseres Korps Peter Schnitzler mit seiner Gattin Hilde, unsere Ehrensenatorin Herta Reiss und den Grandseigneur des Kölschen Liedes , Ludwig Sebus als Teilnehmer  des Gottesdienstes begrüßen zu dürfen.

Zelebriert wurde die Heilige Messe, von unserem Feldkaplan Prof. Gerhard Herkenrath und da wir ein Kölner Traditionskorps sind, natürlich in unserer Muttersprache ... 

Nicht nur die Predigt und die Fürbitten, die von unserem Tanzpaar Nathalie Davepon und Livio Carrieri vorgetragen wurden, sondern auch die Texte im Begleitheft zur Messe  nach denen die Besucher beteten und sangen, waren in „Kölscher Sproch“ verfasst.

Neben dem Wort ist die Musik unabdingbar für einen christlichen Gottesdienst. Anders als Worte allein kann sie Gefühlen Raum geben. 

Dies haben Monika Kampmann und Ingrid Ittel-Fernau mit ihrem musikalischen Vortrag perfekt umgesetzt.

Unsere  Regimentsmesse feiern wir nun schon seit Jahren und von Beginn an, kommen die Messdiener aus den eigenen Reihen. Waren es in den vergangenen Jahren nur „gestandene“ Funken, unterstützen in diesem Jahr erstmals auch Mitglieder der Kinder- und Jugendtanzgruppe den Zelebranten.

Dies ist nur eine der „Reformen“, die der Organisator unseres gemeinsamen Gottesdienstes, Wilfried Ottersbach eingeführt hat. Sein Engagement und seine Ideen haben mit dazu beigetragen, dass die Regimentsmesse seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Funkenlebens ist.

Nach Ende der Messe traf sich, und auch das schon seit 20 Jahren, die Funkenfamilie zu einem „jemötliche Ovendschobbe“ in der Gaststätte „Jan von Werth“ um den Tag ausklingen zu lassen.

Wir bedanken uns bei allen, die den „Joddesdeens för de janze Funkefamillich“ ermöglicht, organisiert und unterstützt  haben.

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